Nachbohren ist
mein Beruf

Ich sehe mich als Reisebegleiter
…durch das (manchmal) verworrene Dickicht der Wissenschaft. Für meine Texte interviewe ich Fachleute, spreche mit Betroffenen, reise zu den Schauplätzen und wühle mich selbst durch die Fachliteratur. Ich finde: Erkenntnisse aus der Forschung sollten für alle zugänglich sein. Deshalb versuche ich, auch knifflige Zusammenhänge gut verständlich aufzubereiten.
Mir ist eine skeptische Haltung wichtig
Statt bloß zu „übersetzen“, was diese oder jene Arbeitsgruppe Tolles herausgefunden hat, will ich den Forschungsbetrieb selbst unter die Lupe nehmen – und ansprechen, wo dieser sich in Vorannahmen, Übermut oder äußere Interessen verstrickt. Wissenschaft ist für mich keine „Faktenmühle“, sondern ein holpriger, menschgemachter Prozess, der einen machtkritischen Blick von außen braucht.
In meinen Artikeln erkunde ich die Grenzgebiete zwischen Psychologie und aktuellen politischen Streitthemen. Mich fasziniert es, kontroverse Debatten zu „entheddern“ und wissenschaftlich zu unterfüttern. Meine Lieblingsthemen: ADHS, Männlichkeit, Drogenpolitik, Psychiatrie, Rache und Strafe, Lüge und Wahrheit.
Für meine Arbeit habe ich 2016 den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus (Kategorie: Nachwuchs) gewonnen.
Meine Artikel erschienen bei:
- Psychologie Heute
- Gehirn & Geist
- Spektrum der Wissenschaft – Online
- Scientific American
- ZEIT Online
- Der Tagesspiegel
- Spektrum Psychologie
- Medium Magazin
- Jungle World
- Die Debatte